Bei der Moxibustion stimuliert die Hitze an der Einstichstelle mit dem Abbrennen von getrockneten Moxakraut den Akupunktpunkt. So dring die Hitze direkt an der Stelle in den Körper ein.

Auf diese Weise werden Feuchtigkeit und Kälte vertrieben und das Qi (die Lebensenergie) bewegt.
Der als Beifuss bekannte Name : Artemesea vulgaris ist der als Moxakraut verwendete Stoff. Das Verfahren zur Verarbeitung ist aufwendig. So gewinnt man daraus auch die so genannten Moxy-Zigarren und die Moxa-Kegel.
Auswirkungen der Moxa-Therapie auf den Organismus
- Die Moxa-Therapie bewirkt eine bessere Gewebsdurchblutung
- sie aktiviert den Stoffwechsel im Gewebe
- sie wirkt auf die inneren Organe
- die Produktion roter Blutkörperchen wird angeregt
- die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert
- die Körperabwehr wird angeregt
- Moxa wirkt desinfizierend, da es bakterientötende Wirkung hat
- Moxa hat eine beruhigende Wirkung
Aufgrund der Jahrtausendealten Anwendung hat sich ein riesiger Erfahrungsschatz zum Moxa-Kraut angesammelt. So wusste man mit der Zeit immer mehr um die heilende Wirkung dieser Methode.
Einige Krankheitsbilder bei denen die Moxatherapie besonders gut anspricht sind:
- Durchblutungsstörungen
- Regelstörungen
- Unfruchtbarkeit des Mannes
- Abwehrschwäche
- Magen-Darm-Beschwerden
- degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankung